Waldwende jetzt!

Waldwende jetzt! · 14. Juni 2020
Am 16. Juni 2020 gründet sich die überregional aktive Bürgerinitiative WALDWENDE JETZT! im Rahmen einer Videokonferenz. Bislang gibt es etwa 50 Interessierte für die Gründungsversammlung, die sich dieser Bewegung anschließen wollen. Hauptforderung ist die Einstellung der konventionellen Forstwirtschaft in der Oberrheinebene und den angrenzenden Vorbergzonen von Basel bis Frankfurt. Ein alternatives Behandlungskonzept wird derzeit erarbeitet und diskutiert, um politische...
Waldwende jetzt! · 04. Mai 2020
Bei den vorhandenen Buchenbeständen in Deutschland handelt es sich daher größtenteils nur noch um stark dezimierte und fragmentierte Relikt-Vorkommen. Erschreckend“ sind laut Untersuchung auch die ermittelten Anteile der Alt- und Starkbäume (= Bäume mit Stammdurchmessern ab 65 cm) in den Forstbeständen, die noch eine den natürlichen Buchenwäldern entsprechende Baumartenzusammensetzung aufweisen. Im Schnitt liegen die Altbaum-Anteile bei unter 20 Prozent und die Anteile dicker Bäume bei unter fün
Waldwende jetzt! · 17. April 2020
Fünf Tage nach unsererem Widerspruch gegen die Allgemeinverfügung, meldete das Brandenburger Landwirtschaftsministerium am 8. April, dass Untersuchungen ergäben hätten, der Einsatz von Karate Forst gegen Kiefernspinner sei im Bereich der Oberförsterei Dippmannsdorf "nicht erforderlich" und die Bekanntgabe des Pestizideinsatzes im Amtsblatt wäre "vorsorglich" gewesen.
Waldwende jetzt! · 26. März 2020
Die durch den Corona-Virus verursachte „Ausgangsbegrenzung“ veranlasst einen Spaziergang im Naherholungsgebiet. Nach nur wenigen Schritten im nahegelegenen Wald ist es vorbei mit der Erholungsfunktion des Waldes. Es zeigte sich ein Bild der Verwüstung.
Waldwende jetzt! · 18. März 2020
Was Waldschutzinitiativen seit Jahren bemängeln, die sogenannten „legalen“ Eingriffe der Forsten in FFH- und Naturschutzgebiete durch Fällungen gesunder alter Bäume mit den zweifelhaften Begründungen der „Waldverjüngung“ oder des „Waldumbaus“ stösst bei Bürgern auf immer lauter werdende Kritik. Reaktion darauf: keine. Die ÖDP nimmt dies nun zum Anlass, Strafanzeige zu erstatten.
Waldwende jetzt! · 06. März 2020
Das Naturjuwel "Weltenburger Enge" mit seinen Buchen-Mischwäldern wurde kurz nach offizieller Ausweisung als erstes "Nationales Naturmonument" - ein seltenes Prädikat - durch Holzeinschlag wohlgemerkt im NATURSCHUTZGEBIET alter Buchen beraubt, darunter viele Biotopbäume, die die Bayerischen Staatsforsten nach ihren eigenen Naturschutzkriterien niemals hätten antasten dürfen! Und auch anderswo beschweren sich die Bürger!
Waldwende jetzt! · 26. Februar 2020
Im Biosphärenreservat Pfälzerwald sind viele Waldbesucher im Winter 2019/20 entsetzt und viele Zuschriften erreichen die BBIWS. Kaum ist der Dürresommer zu Ende, beginnen Harvester mit dem Einschlag alter Buchen und Eichen, mit dem Ausverkauf der wenigen noch erhaltenen älteren Bäume in den für die Artenvielfalt und den Vogelbrutraum so wichtigen Laubwaldbeständen. Altbäume außerhalb der Kernzonen haben auch hier mittlerweile Seltenheitswert.
Waldwende jetzt! · 19. Februar 2020
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass es offensichtlich an einer funktionierenden prüfenden Instanz der Vorgaben für ThüringenForst fehlt. Die Szenen, wie sie in den letzten Jahren sichtbar waren, lassen sich nur durch ein systemisches Versagen erklären. Und die öffentliche Kritik gegenüber dem bekannten Förster Peter Wohlleben zeugt von Schuldgefühlen, die aber nicht entdeckt werden sollen.
Waldwende jetzt! · 14. Februar 2020
Eigentlich wäre in Zeiten von Klimawandel und Waldsterben 2.0 ein Einschlagstopp im Natura 2000 Gebiet mehr als sinnvoll. Aber statt unsere letzten intakten Buchen-Eichenwälder vor Raubbau zu schützen, sieht das Forstamt Lampertheim das Heil in weiterer forstlicher Auflichtung und noch schädlicherem "Waldumbau" von Buchenmischwald in Kiefernwald! Schlimmer geht's nimmer!
Waldwende jetzt! · 10. Februar 2020
Der Revierförster begründete die Schäden damit, dass Termindruck und schlechte Witterungsverhältnisse bei der Ernte in Verbindung mit schweren Maschinen die Schäden hinterlassen haben. Es blutet uns das Herz mit anzusehen, dass ein dreiviertel Jahr später die Stämme immer noch am Waldrand liegen. Sie wurden von den Bestellern offenbar nicht abgeholt. Das ist der "Zeitdruck".

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