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Wälder statt Forsten - Thesen zur Wald-Zukunft

Kritische Texte zur aktuellen Wald-Debatte in Deutschland

von Norber Panek

 

Der deutsche Föster hantiert mit Axt und Motorsäge im unvollstellbar
komplizierten Ökosystem seines Waldes mit kindlicher Unbedarftheit
wie Klein-Fritzchen mit Schraubenzieher und Hammer im Uhrwerk des
elterlichen Schlafzimmerweckers ...“
Zitat: Georg Sperber (ehemaliger Leiter des Forstamtes Ebrach und
Vertreter eines naturnahen Waldbaus)

 

 

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Auszug aus dem Inhalt der Broschüre:

 

Wenn in der Öffentlichkeit heute über “Wälder“ gesprochen wird, sind in der Regel Forsten gemeint. Für die meisten Menchen ist auch die naturferne Nadelholz-Plantage „Wald“, und sie wird, weil sie ja „so schön grün“ ist, all zu oft als „authentische“ Natur wahrgenommen. Doch Fakt ist: Mindestens 90 Prozent der in Deutschland als „Wald“ bezeichneten Flächen bestehen heute aus künstlichen Forstbeständen, die mit einem ökologisch intakten Wald wenig zu tun haben. Unter dem Begriff Forsten ist ein durch menschliche Einflüsse tiefgreifend veränderter Wald zu verstehen. Er ist überwiegend oder gänzlichaus nicht naturraum- bzw. nicht standortheimischen Baumarten aufgebaut
und dauerhaft nur durch künstliche Eingriffe zu erhalten, die natürliche, ökosystem-immanente Wald-Entwicklungsprozesse weitgehend ausschalten.


Für die weitere Debatte ist es wichtig, diese Unterscheidung zwischen Wäldern und Forsten zu vollziehen und deutlich zu machen. Erst auf dieser Grundlage können richtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden. Richtig wäre, die einmalige historische Chance jetzt zu nutzen, um unsere Kunstforsten schrittweise wieder in Wälder zu verwandeln.

 

„Eine gesunde und entwicklungsfähige Waldbaulehre kann nur von
der Biologie des Urwaldes ausgehen.“
Zitat: Hans Leibundgut
(Schweizer Forstwissenschaftler und Pionier der Urwaldforschung)

 

 

Die Broschüre kann direkt beim Autor als Druckversion bestellt werden:

(norbertpanek@gmx.de)  zum Preis von 5,- Euro inklusive Versandkosten.