Appell an die deutsche Politik zum

 

"Tag der Buchenwälder 2022"

 

Schirmherr Prof. Dr. Hannes Knapp

 

 

Unser Wald-Erbe retten - Jetzt!

 

Der Weg aus der Krise.

 

 

Zum diesjährigen Tag der Buchenwälder am 25.06.2022 hat die Bundesbürgerinitiative Waldschutz (BBIWS) gemeinsam mit der Naturschutzinitiative (NI) und dem Verein Naturschutz und Kunst Lebendige Auen e.V. (NuKLA), sowie Wissenschaftlern, Juristen und Waldexperten einen gemeinsamen Forderungskatalog zur Waldbewirtschaftung in Deutschland formuliert. ... hier weiterlesen.

 

Download des vollständigen Appells in Druckfassung durch die

NI Naturschutz INITIATIVE  e.V.: 

 

https://www.naturschutz-initiative.de/neuigkeiten/1268-20-06-2022-unser-wald-erbe-retten-jetzt

 

Buchenschirmschlag Nordhessen
Buchenschirmschlag Nordhessen
13. Mai 2022

NRW vor der Wahl: Baum- und Waldschutz entscheidendes Thema in Zeiten von Artenschwund und Klimawandel

13 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen (NRW) sind aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Am 15. Mai 2022 entscheidet die Wahl auch darüber, welchen Stellenwert der Baum- und Naturschutz in dem bevölkerungsreichsten Bundesland in der nächsten Legislaturperiode erhalten werden. Die Baumschutzgruppe Düsseldorf kämpft seit 2007 für den Erhalt alter Bäume in der Hauptstadt. Zu häufig werden alte Bäume für neue (Bau-) Projekte geopfert.

 

01. Mai 2022

Naturnahe Waldwirtschaft in Zeiten der Klimaerhitzung?

Es gab sie noch, die „heiligen Hallen“ des Münsterlandes. In den Jahren bis etwa 2014/2015 konnte man u.a. bei Legden/Asbeck bei großer Hitze eintauchen in einen kühlenden Dom aus großen Bäumen. Nun ist dieser Wald heißgeschlagen, aufgelichtet und der empfindliche Waldboden zerfahren von schweren Maschinen. Nachdem in einer ersten Welle viele Naturdenkmäler weggesägt worden sind, wurden in mehreren Holzerntewellen nahezu alle etwas größeren und älteren Buchen und Eichen abgesägt.

 

25. März 2022

Schleswig-Holstein: Henstedt-Ulzburg pfeift auf Regenwaldschutz

Neue Brücke über die Alster aus dem Holz bedrohter Bäume Auf der Gartenbank sitzt man heutzutage mit schlechtem Gewissen, wenn man festgestellt hat, dass sie aus Tropenholz ist. Denn jeder weiß, dass Holzentnahme aus Regenwäldern zu ihrer Zerstörung beiträgt. Sehr viele Städte und Gemeinden haben deshalb Vorschriften für eine "nachhaltige Beschaffung". Dazu gehört nicht nur die Schadstoffarmut von Produkten und die Bevorzugung von solchen mit dem Blauen Engel. Auch bei Holz soll...

 

26. Februar 2022

Protest: Naturparkführer im Reinhardswald legen ihr Amt nieder

Wir können es für uns nicht verantworten, weiterhin Führungen in Sachen Umweltbildung und Einmaligkeit der ökologischen Landschaft durchzuführen, ohne uns selbst der Mittäterschaft bei diesem politischen Ränkespiel schuldig zu machen, welches hier auf dem Rücken des Naturparks ausgetragen wird.
20. Februar 2022

Windkraft gegen den Wald

Jetzt ist es also passiert, das Genehmigungsverfahren für 18 Windkraftanlagen mitten im Reinhardswald, dem größten zusammenhängenden Waldgebiet in Hessen, ist abgeschlossen und genehmigt. Noch am selben Tag der Veröffentlichung, dem 02.02.2022, die bis heute aber nur eine Vorankündigung in Form einer Pressemitteilung auf der Homepage des RP Kassel ist, begann die Windbetreiberfirma mit den Rodungen in einem besonders sensiblen Gebiet, einem älteren, intakten Buchenwald.
07. Februar 2022

Unser (Wald-)weg aus der Klimakrise? Teil 2: Das Märchen vom "Grünen Wachstum"

Obwohl wir genau wissen, wie wichtig unsere Wälder als möglichst geschlossene Systeme für unser Klima sind, insbesondere, seit sich dieses deutlich spürbar erwärmt und uns im Sommer immer häufiger lange heiße und trockene Perioden beschert, geht der Holzeinschlag in deutschen Wäldern nicht zurück. Noch immer werden mittels sogenannter Durchforstungen auch die allerletzten älteren Laubbäume eingeschlagen und im wahrsten Sinne des Wortes verheizt – entweder für den Profit, oder wirklich verbrannt.

https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/2022/02/01/alternativer-waldzustandsbericht-regionalreport-baden-w%C3%BCrttemberg/https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/2022/02/01/alternativer-waldzustandsbericht-regionalreport-baden-w%C3%BCrttemberg/

06. Februar 2022

Unser (Wald-)weg aus der Klimakrise? Teil 1: Neuer Studiengang "Sozialökologische Waldbewirtschaftung"

Eine gute Nachricht im Neuen Jahr: Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde (HNEE) nimmt den neuen Studiengang, der "Sozialökologische Waldbewirtschaftung" heißen wird, in ihr Lehrprogramm auf. Der Start ist für das Jahr 2023 geplant und wird voraussichtlich 20 Absolventen und Absolventinnen den Bachelor-Abschluss bieten.
01. Februar 2022

Alternativer Waldzustandsbericht: Regionalreport Baden-Württemberg

Heute ist Regionale Waldzustandsbericht Baden-Württemberg erschienen. Er liefert wichtige Impulsen für Baden-Württembergs zukünftige Waldstrategie und ist hoch informativ für alle Waldschutzinteressierten vor Ort! Die naturschutzfachliche Analyse zeigt, dass hier für elf Waldökosysteme eine besondere Verantwortung für deren Schutz und Erhalt besteht. Der Report gibt anhand verschiedener Richtlinien des Landes konkrete Handlungsempfehlungen für die zukünftige Waldentwicklung.

 

©S.Ecker 2021
©S.Ecker 2021
29. Januar 2022

Waldwende Jetzt! im Mühltalwald

Das Aktionsbündnis "Schützt den Mühltalwald und den Handschuhsheimer Wald" kritisiert gegenüber der Forstverwaltung vor allem, dass die aktuellen Durchforstungsmaßnahmen gerade jetzt im Klimawandel zu einer extremen und vor allem vermeidbaren Belastung des Waldökosystems führen. Heidelberg zählt zu den wärmsten Städten Deutschlands.
16. November 2021

Neue Studie zeigt: Forstwirtschaft verstärkt die Waldschäden im Klimawandel

Heute wurde eine neue Studie „Der Wald in Deutschland auf dem Weg in die Heißzeit“ vorgestellt, die Greenpeace bei der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde beauftragt hat und die relevante Erkenntnisse für alle Waldschutzinteressierten liefert.
15. November 2021

Saarland: St. Wendeler Bürgerpetition fordert schonende Waldnutzung

Wir sind die Bürgerinitiative "Wir für den Wald" aus dem St. Wendeler Land im Saarland und setzen uns für eine schonende und weniger massive Waldnutzung in unseren Wäldern ein. Wir wünschen uns eine naturnahe Waldnutzung, die keine Bäume im Akkord mit hochindustriellen Erntemethoden erntet, sondern nur so viele Bäume entnimmt, wie das Waldgefüge es erlaubt, ohne es zu stören.
09. November 2021

Forstwirtschaft am Scheideweg: Bewirtschaftung älterer Buchenbestände muss sich grundlegend ändern

Wenn die Politik aufwachen und begreifen würde, welche ökologischen Katastrophen sich im deutschen Wald anbahnen, und dass die momentane Krise in erster Linie eine Krise der konventionellen Forstwirtschaft ist, müsse sie sofort handeln. Alternativ dazu schlägt Klamer vor, zwar die Schirmschläge in über 120-jährigen Buchenbeständen einzustellen, aber die Bäume ab einem bestimmten Zieldurchmesser dann nach dem sogenannten Dauerwald-Prinzip nur noch „einzelstammweise“ zu nutzen.
03. November 2021

Saarland: Bilderbuch einer "(Nah)Erholung" im Wald

Den Wald vor der Haustür, was liegt da näher als ein „Waldbad“ in der heimischen Natur, um das eigene Wohlbefinden zu steigern? Statt dessen Beklemmung und große Traurigkeit, Frust und Ärger angesichts der neuen Opfer der deutschen Forstindustrie, der malträtierten Natur und dieser fortwährenden, massiven Zerstörung unserer grünen Klimaanlage.
19. Oktober 2021

Bayern: Herr Söder, der Bannwald muss bleiben!

Der hier betroffene, seit vielen Jahrzehnten bestehende gesunde Mischwald hat den höchsten bayerischen Schutzstatus "Bannwald". Hier plant die Deutsche Bahn mit der Unterstützung der Politik auf einer Fläche von mindestens 46 ha bzw. auf einer Gesamtfläche von ca. 144 ha ein ICE-Instandhaltungswerk. Welches Gewicht hat dabei noch der höchste bayerische Schutzstatus Bannwald? Gute Worte für schlechtes Handeln.
17. Oktober 2021

Brandenburg: Waldgebiet „Bad Freienwalde“ durch Schnellstraßenbau bedroht

Das soll "Verkehrswende" sein? Noch immer zerstört Straßenneubau auf Basis veralteter Planungen im "Verkehrswegeplan 2030" die Geschlossenheit von Naturlandschaften wie hier in Brandenburg. Die Bürgerinitiative Rettet das Hammerthal wehrt sich mit einer Petition und bittet um Unterstützung.
05. Oktober 2021

NRW- Birgeler (Ur-)wald: Erfolgreiche Petition gegen den Bau von Windkraftanlagen

Der Bau der vier Windkraftanlagen von jeweils 240 m Höhe im Birgeler Wald im länderübergreifenden Naturschutzgebiet Maas-Schwalm-Nette ist abgelehnt worden. Dank an alle, die die Petition unterzeichnet haben! Somit können wir als Naturliebhaber*innen erst mal aufatmen. Es ist zu vermuten, dass der Investor bzw. Projektierer gegen die Entscheidung klagen wird, jedoch werden dann wieder einige Jahre vergehen. Ausschlaggebend für die Ablehnung der Immissionsschutzbehöre ist wahrscheinlich...
25. September 2021

Propagandakeule gegen Kritiker der Windkraft im Wald

Der allgemeine Aktionismus zum Thema Energiewende und speziell zum Ausbau der Windkraft an Land treibt inzwischen seltsame Blüten. Natürlich müssen wir raus aus der fossilen Energie, keine Frage, aber es gibt Stimmen, die sich einer kritischen Auseinandersetzung mit der Windenergie, insbesondere im Wald, vollkommen verschließen.

 

02. September 2021

 

RLP: Warum sollte ein Borkenkäfer "gnadenlos" sein?

 

Immer wieder fällt auf, wie sich Berichte in den Medien zum Waldsterben auf den "Schädling Borkenkäfer" konzentrieren - eine sehr simple Betrachtungsweise, die kaum dazu taugt, den Ausweg aus dem dramatischen Zustand der Wälder zu finden. So mulitfunktional wie der Wald von der Forstverwaltung beschrieben wird, so multifunktional müssen auch die Lösungsansätze für die künftige Waldbewirtschaftung und den Erhalt des Ökosystems Wald sein.

 

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2. Juli 2021

NRW Engelskirchen: Neubaugebiet statt Wald?

Der "Flächenfraßparagraf" der Bundesregierung hat böse Folgen

NRW: Zerstörung von Altbuchenwäldern im Waldgebiet „Bohles Kump“ zwischen Marsberg und Canstein

Wird Forstwirtschaft in Deutschland illegal betrieben?

Eine artenschutzrechtliche Betrachtung am Beispiel eines Fledermausschutz-Projektes in Rheinland-Pfalz

 

Von Guido Pfalzer

 

 

Presseinformation vom 21. Juni 2021 ———

 

Buchenwälder als naturnahe Ökosysteme schützen

 

Offener Brief

zum Jubiläum 10 Jahre Welterbe Alte Buchenwälder Deutschlands und

Tag der Buchenwälder 2021

an die Ministerien Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft

 

"Deutschland nimmt seine globale Verantwortung für substanzielle Bewahrung unserer Buchen­wälder nicht wahr" beklagen die BBIWS und mehr als 60 andere Wald- und Naturschutz­organisationen in einem Offenen Brief an Waldministerin Klöckner und Umweltministerin Schulze zum "Tag der Buchenwälder" am 25. Juni 2021.

 

Vor zehn Jahren fügte die UNESCO dem 2007 ernannten europäischen "Welterbe Buchenurwälder der Karpaten" fünf deutsche Buchenwaldgebiete hinzu. Aus Anlass dieses zehnjährigen Jubiläums der deutschen Teilgebiete ziehen die Unterzeichnenden des Offenen Briefes eine Bilanz über die "prekäre Situation der Buchenwälder" in Deutschland, deren Erhebung zum Welterbe der Mensch­heit nicht, wie erhofft, in konkrete Schutzkonzepte für Buchenwälder insgesamt mündeten.

Vollständige PM weiterlesen...

 

 

 

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210625_Offener-Brief_Unesco-Welterbe-Buc
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04. Juni 2021

Baden-Württemberg: Mühltalwald bei Heidelberg durch hohe Einschläge bedroht

Rund 1000 Bäume, vorwiegend Laubbäume, wurden Anfang 2021 zum Fällen im Mühltal bei Heidelberg markier. Der geplante Einschlag hat viele Spaziergänger aufgeschreckt und führte zur Gründung eines Aktionsbündnisses für den Mühltalwald. Das Aktionsbündnis zielt auf eine alternative, respektvolle Behandlung des Waldes, die den dramatischen Klimaveränderungen Rechnung trägt, die wir in Heidelberg als einem der wärmsten Orte in in Deutschland zu spüren bekommen.

 

 

21.Mai 2021

RLP - Ahrtal: Kahlschläge gehen wider besseres Wissen weiter...

 

Rund um das Ahrtal werden Kahlschläge wider besseres Wissen hinsichtlich einer  Wiederbewaldung durchgeführt wie noch nie! Nicht die kranken Bäume, wie man vermuten möchte, sondern gerade und gerne die, die alles überstanden haben, die eigentlich ein Teil der Lösung sein könnten. Großernter fahren  auf den Flächen und an den Hängen nicht in Bahnen, sondern kreuz und quer, sie verdichten den wertvollen Waldboden für lange Zeit und vernichten alles, auch Jungbäume. Tag für Tag... weiterlesen...

 

11. Mai 2021

"DAS MAß IST VOLL"- eine Streitschrift "GEGEN DEN VERNICHTUNGSWAHN""

Silberbachmühle. Foto: F. Möller
Silberbachmühle. Foto: F. Möller

 

09. April 2021

NRW-Münsterland: Die berechtigten Sorgen der Bürger um ihre Wälder

 

07. April 2021

Niedersachsen - Zevener Ahe: Forstwirtschaft auf dem Holzweg

N. Panek: Buchenkahlschlag
N. Panek: Buchenkahlschlag

 

13. März 2021

Schützt das Klima – rettet unser Wasserreservoir Pfälzerwald

 

Der Pfälzerwald ist Leben! Der Pfälzerwald ist Vielfalt! Der Pfälzerwald ist Wasser!

Wasser zu speichern, ist seine Hauptaufgabe erst recht in Zeiten des Klimawandels mit seinen Dürre und Hitzeperioden. Also wäre es nur folgerichtig, wenn die dafür zuständigen Ministerien alle nur erdenklichen Maßnahmen ergreifen würden, um diese überlebenswichtige Funktion für künftige Generationen zu erhalten. Leider ist das bis heute nicht der Fall..... weiter lesen ....

 

 

07. März 2021

Der alte Ketterwald (Bad Mergentheim) - gesunder Wald zum Patienten erklärt!

 

 

06. März 2021

„Waldschutzversprechen“ im Superwahljahr 2021 – Leere Worthülsen?

 

19. Februar 2021

Savanne retten mit Hamburger Kohlekraftwerk?

 

Namibia bietet Hamburg an, Holz für ein Kohlekraftwerk zu liefern, um die Savannenverbuschung einzudämmen. Damit will das Land Arbeitsplätze schaffen, das Ökosystem des Graslandes für Rinderfarmen und afrikanische Wildtiere retten und nebenbei Deutschland zu nachhaltigem, weil nachwachsendem Ersatz für Kohle verhelfen.

 

Das klingt nach einer Win-Win-Situation, doch es gibt ein paar Haken und wir stellen uns viele grundsätzliche Fragen, zu denen es einen ausführlichen Text gibt... hier weiterlesen....

 

Die BBIWS bezweifelt Nutzen und Nachhaltigkeit der von ausländischen Investoren angestrebten Aufbaus einer Bioökonomie auf Basis von Holzverbrennung in Namibia. Wir fordern deshlab weitergehende gesamtheitliche Klima- und Ökobilanzen von neutralen Forschungsinstituten und vor allem die Prüfung der Alternative das Buschholz stofflich zu verwenden.

 Aus diesem Grund sind wir Mitunterzeichner des von Robin Wood initiierten Briefes an den deutschen Entwicklungsminister.

 

 

 

13. Februar 2021

Hessen: Bürger fordern das Ende des massiven Holzeinschlags im Bad Vilbeler Stadtwald

In Zeiten des Klimawandels muss auch die Waldbewirtschaftung neu gedacht und neu ausgerichtet werden!

 

Bürger haben sich im Arbeitskreis "Bad Vilbeler Stadtwald"  https://www.badvilbel-wald.de zusammengeschlossen und setzen sich mit einer Petition für ein Umdenken in der Bewirtschaftung ihres Stadtwaldes ein. Um das Quorum zu erreichen, bitten sie um Unterstützung noch bis zum 21. Februar 2021. Zugleich kommentiert die BBIWS eine Stellungnahme von HessenForst zur Bewirtschaftung des Stadtwaldes....

 

09. Februar 2021

Bayern: DB plant Rodung im Lorenzer Reichswald

Warum Flächenverbrauch in klimaschützenden Wäldern? Im national und international mehrfach geschützten Waldgebiet des Lorenzer Reichswaldes soll auf einer Fläche von ca. 46 ha ein Instandsetzungswerk der Deutschen Bahn errichtet werden. Dieses Projekt stellt einen der größten Waldeingriffe der letzten Jahrzehnte im Nürnberger Reichswald dar.

 

13. Januar 2021

Alter Wald zu Brett und Brennholz? Verein Nationalpark Steigerwald fordert Einschlagstopp

 

Eine Presseerklärung des Vereins Nationalpark Steigerwald rüttelt auf: Der Steigerwald leidet weiter. Aber nicht nur Trockenheit, Hitze, Stürme und Schadinsekten machen ihm zu schaffen, auch die menschliche Unvernunft und Profitgier setzen ihm zu. Mitglieder des Vereins haben in Bild und Wort dokumentiert, dass die Bayerischen Staatsforsten aktuell sehr viele alte, mächtige Buchen im Steigerwald fällen.

 

Für den Bürgerverein ist der Einschlag paradox, weil kein geringerer als  Ministerpräsident Markus Söder noch vor kurzem den Staatswald zum "Klimawald" und zum "wichtigen Verbündeten gegen den Klimawandel" erklärt und als Zeichen der Wertschätzung sogar Bäume umarmt hat. Einige Zeit später werden im Staatswald eben diese Verbündeten mit schwerem Gerät abgesägt. Weiter lesen...

 

 

 

03. Januar 2021

Bayern: Der Niedergang der Buchenwälder im Fürstlich Löwenstein‘schen Park

 

30. Dezember 2020

Sterbende Wälder im Klimawandel - Brandbrief an die Landesregierung in Hessen

 

Bereits im November ging ein Brandbrief an die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, dem nun ein weiterer an die Landesregierung in Hessen gefolgt ist. Alle am politischen Waldgeschehen Beteiligte (MdL, umweltpolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende) haben den Brief gleichen Wortlauts erhalten. Intitiator ist eine Allianz verschiedener Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelpersonen, die sich im Interesse des Waldes zusammengeschlossen haben.

Mehr lesen...

 

 

 

13. Dezember 2020

 

Umweltministerium reagiert - Verfahren gegen den Waldbesitzer

 

Auf einer Waldfläche bei Schmallenberg (Hochsauerland) wurde in den letzten Jahren schrittweise ein etwa 30 Hektar große, mehr als 100-jähriger Buchenbestand kahlgeschlagen und die Fläche anschließend mit Fichten aufgeforstet (wir berichteten dazu!)

 

Das nordrhein-westfälische Umweltministerium hat jetzt reagiert und in einem Schreiben an Norbert Panek, Wissenschaftlicher Beirat des Umweltverbands Naturschutzinitiative e. V., mitgeteilt, dass die Naturschutzbehörden beauftragt wurden, auf der Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes die „erforderlichen Entscheidungen zur Kompensation der Eingriffe in die Buchenwaldbestände“ zu treffen. Nach Auffassung des Ministeriums stellen die Kahlhiebe einen „Eingriff im Sinne des § 14 Bundesnaturschutzgesetz“ dar, denn „es handelt sich um Veränderungen der Gestalt oder Nutzung von Grundflächen, die die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts erheblich beeinträchtigen.“....weiterlesen

 

 

 

12. Dezember 2020

 

"Waldwende" vor dem Hintergrund des Klimawandels - Brandbrief an die Landesregierungen von RLP und BW

 

01. Dezember 2020

 

Bayern: Laubwald opfern für kahle Flächen?  Wenn Artenschutz Wald- und Klimakrise ausblendet

 

Von qualmenden Baumstümpfen in Sibirien über die Brände in Kalifornien, dem „Dauerbrenner Brasilien“ bis hin zum deutschen Wald, dessen Befinden gemäß Waldzustandsbericht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft noch nie so kritisch war wie 2019 – die Nachrichten über den „Patient Wald“ reißen nicht ab. Ebenso die Appelle, zugunsten des Klimaschutzes jeglichen Wald zu schützen und aufzuforsten.

 

Trotzdem wurden im oberbayerischen Naturschutzgebiet „Oberstimmer Schacht“ südlich von Ingolstadt auf behördliche Anordnung rund 550 Laubbäume gefällt, um mehr Offenlandfläche zu schaffen: Waldzerstörung im Namen des Naturschutzes.... weiterlesen....

 

20. November 2020

Statt stillem Gedenken, aber mit Symbolkraft - Räumungsarbeiten im Dannenröder Wald am Volkstrauertag!

 

Um den umstrittenen Autobahnausbau der A49 und die damit verbundene Rodung des noch verbliebenen Dannenröder Waldes noch schneller voranzutreiben, kam es am 15 . November  - wie schon zuvor - zu wenig "heiligen" Handlungen: Während auf Friedhöfen und Ehrenmälern um Frieden gebetet wurde, ließ die schwarz-grüne Landesregierung zum Entsetzen von Umwelt- und Klimaschützern im Eiltempo weiter Baumhäuser zerstören, um auch noch den letzten Abschnitt Waldnatur zu roden.....weiterlesen

 10.November 2020

 

Hessens Katastrophe im Waldschutz :

gigantisches Windindustriegebiet soll in den Märchenwald der Gebrüder Grimm

Der Reinhardswald. Foto: Gero Lenhardt
Der Reinhardswald. Foto: Gero Lenhardt