2. Juli 2021

NRW Engelskirchen: Neubaugebiet statt Wald?

Der "Flächenfraßparagraf" der Bundesregierung hat böse Folgen

NRW: Zerstörung von Altbuchenwäldern im Waldgebiet „Bohles Kump“ zwischen Marsberg und Canstein

Wird Forstwirtschaft in Deutschland illegal betrieben?

Eine artenschutzrechtliche Betrachtung am Beispiel eines Fledermausschutz-Projektes in Rheinland-Pfalz

 

Von Guido Pfalzer

 

 

Presseinformation vom 21. Juni 2021 ———

 

Buchenwälder als naturnahe Ökosysteme schützen

 

Offener Brief

zum Jubiläum 10 Jahre Welterbe Alte Buchenwälder Deutschlands und

Tag der Buchenwälder 2021

an die Ministerien Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft

 

"Deutschland nimmt seine globale Verantwortung für substanzielle Bewahrung unserer Buchen­wälder nicht wahr" beklagen die BBIWS und mehr als 60 andere Wald- und Naturschutz­organisationen in einem Offenen Brief an Waldministerin Klöckner und Umweltministerin Schulze zum "Tag der Buchenwälder" am 25. Juni 2021.

 

Vor zehn Jahren fügte die UNESCO dem 2007 ernannten europäischen "Welterbe Buchenurwälder der Karpaten" fünf deutsche Buchenwaldgebiete hinzu. Aus Anlass dieses zehnjährigen Jubiläums der deutschen Teilgebiete ziehen die Unterzeichnenden des Offenen Briefes eine Bilanz über die "prekäre Situation der Buchenwälder" in Deutschland, deren Erhebung zum Welterbe der Mensch­heit nicht, wie erhofft, in konkrete Schutzkonzepte für Buchenwälder insgesamt mündeten.

Vollständige PM weiterlesen...

 

 

 

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04. Juni 2021

Baden-Württemberg: Mühltalwald bei Heidelberg durch hohe Einschläge bedroht

Rund 1000 Bäume, vorwiegend Laubbäume, wurden Anfang 2021 zum Fällen im Mühltal bei Heidelberg markier. Der geplante Einschlag hat viele Spaziergänger aufgeschreckt und führte zur Gründung eines Aktionsbündnisses für den Mühltalwald. Das Aktionsbündnis zielt auf eine alternative, respektvolle Behandlung des Waldes, die den dramatischen Klimaveränderungen Rechnung trägt, die wir in Heidelberg als einem der wärmsten Orte in in Deutschland zu spüren bekommen.

 

 

21.Mai 2021

RLP - Ahrtal: Kahlschläge gehen wider besseres Wissen weiter...

 

Rund um das Ahrtal werden Kahlschläge wider besseres Wissen hinsichtlich einer  Wiederbewaldung durchgeführt wie noch nie! Nicht die kranken Bäume, wie man vermuten möchte, sondern gerade und gerne die, die alles überstanden haben, die eigentlich ein Teil der Lösung sein könnten. Großernter fahren  auf den Flächen und an den Hängen nicht in Bahnen, sondern kreuz und quer, sie verdichten den wertvollen Waldboden für lange Zeit und vernichten alles, auch Jungbäume. Tag für Tag... weiterlesen...

 

11. Mai 2021

"DAS MAß IST VOLL"- eine Streitschrift "GEGEN DEN VERNICHTUNGSWAHN""

Silberbachmühle. Foto: F. Möller
Silberbachmühle. Foto: F. Möller

 

09. April 2021

NRW-Münsterland: Die berechtigten Sorgen der Bürger um ihre Wälder

 

07. April 2021

Niedersachsen - Zevener Ahe: Forstwirtschaft auf dem Holzweg

N. Panek: Buchenkahlschlag
N. Panek: Buchenkahlschlag

 

13. März 2021

Schützt das Klima – rettet unser Wasserreservoir Pfälzerwald

 

Der Pfälzerwald ist Leben! Der Pfälzerwald ist Vielfalt! Der Pfälzerwald ist Wasser!

Wasser zu speichern, ist seine Hauptaufgabe erst recht in Zeiten des Klimawandels mit seinen Dürre und Hitzeperioden. Also wäre es nur folgerichtig, wenn die dafür zuständigen Ministerien alle nur erdenklichen Maßnahmen ergreifen würden, um diese überlebenswichtige Funktion für künftige Generationen zu erhalten. Leider ist das bis heute nicht der Fall..... weiter lesen ....

 

 

07. März 2021

Der alte Ketterwald (Bad Mergentheim) - gesunder Wald zum Patienten erklärt!

 

 

06. März 2021

„Waldschutzversprechen“ im Superwahljahr 2021 – Leere Worthülsen?

 

19. Februar 2021

Savanne retten mit Hamburger Kohlekraftwerk?

 

Namibia bietet Hamburg an, Holz für ein Kohlekraftwerk zu liefern, um die Savannenverbuschung einzudämmen. Damit will das Land Arbeitsplätze schaffen, das Ökosystem des Graslandes für Rinderfarmen und afrikanische Wildtiere retten und nebenbei Deutschland zu nachhaltigem, weil nachwachsendem Ersatz für Kohle verhelfen.

 

Das klingt nach einer Win-Win-Situation, doch es gibt ein paar Haken und wir stellen uns viele grundsätzliche Fragen, zu denen es einen ausführlichen Text gibt... hier weiterlesen....

 

Die BBIWS bezweifelt Nutzen und Nachhaltigkeit der von ausländischen Investoren angestrebten Aufbaus einer Bioökonomie auf Basis von Holzverbrennung in Namibia. Wir fordern deshlab weitergehende gesamtheitliche Klima- und Ökobilanzen von neutralen Forschungsinstituten und vor allem die Prüfung der Alternative das Buschholz stofflich zu verwenden.

 Aus diesem Grund sind wir Mitunterzeichner des von Robin Wood initiierten Briefes an den deutschen Entwicklungsminister.

 

 

 

13. Februar 2021

Hessen: Bürger fordern das Ende des massiven Holzeinschlags im Bad Vilbeler Stadtwald

In Zeiten des Klimawandels muss auch die Waldbewirtschaftung neu gedacht und neu ausgerichtet werden!

 

Bürger haben sich im Arbeitskreis "Bad Vilbeler Stadtwald"  https://www.badvilbel-wald.de zusammengeschlossen und setzen sich mit einer Petition für ein Umdenken in der Bewirtschaftung ihres Stadtwaldes ein. Um das Quorum zu erreichen, bitten sie um Unterstützung noch bis zum 21. Februar 2021. Zugleich kommentiert die BBIWS eine Stellungnahme von HessenForst zur Bewirtschaftung des Stadtwaldes....

 

09. Februar 2021

Bayern: DB plant Rodung im Lorenzer Reichswald

Warum Flächenverbrauch in klimaschützenden Wäldern? Im national und international mehrfach geschützten Waldgebiet des Lorenzer Reichswaldes soll auf einer Fläche von ca. 46 ha ein Instandsetzungswerk der Deutschen Bahn errichtet werden. Dieses Projekt stellt einen der größten Waldeingriffe der letzten Jahrzehnte im Nürnberger Reichswald dar.

 

13. Januar 2021

Alter Wald zu Brett und Brennholz? Verein Nationalpark Steigerwald fordert Einschlagstopp

 

Eine Presseerklärung des Vereins Nationalpark Steigerwald rüttelt auf: Der Steigerwald leidet weiter. Aber nicht nur Trockenheit, Hitze, Stürme und Schadinsekten machen ihm zu schaffen, auch die menschliche Unvernunft und Profitgier setzen ihm zu. Mitglieder des Vereins haben in Bild und Wort dokumentiert, dass die Bayerischen Staatsforsten aktuell sehr viele alte, mächtige Buchen im Steigerwald fällen.

 

Für den Bürgerverein ist der Einschlag paradox, weil kein geringerer als  Ministerpräsident Markus Söder noch vor kurzem den Staatswald zum "Klimawald" und zum "wichtigen Verbündeten gegen den Klimawandel" erklärt und als Zeichen der Wertschätzung sogar Bäume umarmt hat. Einige Zeit später werden im Staatswald eben diese Verbündeten mit schwerem Gerät abgesägt. Weiter lesen...

 

 

 

03. Januar 2021

Bayern: Der Niedergang der Buchenwälder im Fürstlich Löwenstein‘schen Park

 

30. Dezember 2020

Sterbende Wälder im Klimawandel - Brandbrief an die Landesregierung in Hessen

 

Bereits im November ging ein Brandbrief an die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, dem nun ein weiterer an die Landesregierung in Hessen gefolgt ist. Alle am politischen Waldgeschehen Beteiligte (MdL, umweltpolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende) haben den Brief gleichen Wortlauts erhalten. Intitiator ist eine Allianz verschiedener Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelpersonen, die sich im Interesse des Waldes zusammengeschlossen haben.

Mehr lesen...

 

 

 

13. Dezember 2020

 

Umweltministerium reagiert - Verfahren gegen den Waldbesitzer

 

Auf einer Waldfläche bei Schmallenberg (Hochsauerland) wurde in den letzten Jahren schrittweise ein etwa 30 Hektar große, mehr als 100-jähriger Buchenbestand kahlgeschlagen und die Fläche anschließend mit Fichten aufgeforstet (wir berichteten dazu!)

 

Das nordrhein-westfälische Umweltministerium hat jetzt reagiert und in einem Schreiben an Norbert Panek, Wissenschaftlicher Beirat des Umweltverbands Naturschutzinitiative e. V., mitgeteilt, dass die Naturschutzbehörden beauftragt wurden, auf der Grundlage des Bundesnaturschutzgesetzes die „erforderlichen Entscheidungen zur Kompensation der Eingriffe in die Buchenwaldbestände“ zu treffen. Nach Auffassung des Ministeriums stellen die Kahlhiebe einen „Eingriff im Sinne des § 14 Bundesnaturschutzgesetz“ dar, denn „es handelt sich um Veränderungen der Gestalt oder Nutzung von Grundflächen, die die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts erheblich beeinträchtigen.“....weiterlesen

 

 

 

12. Dezember 2020

 

"Waldwende" vor dem Hintergrund des Klimawandels - Brandbrief an die Landesregierungen von RLP und BW

 

01. Dezember 2020

 

Bayern: Laubwald opfern für kahle Flächen?  Wenn Artenschutz Wald- und Klimakrise ausblendet

 

Von qualmenden Baumstümpfen in Sibirien über die Brände in Kalifornien, dem „Dauerbrenner Brasilien“ bis hin zum deutschen Wald, dessen Befinden gemäß Waldzustandsbericht des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft noch nie so kritisch war wie 2019 – die Nachrichten über den „Patient Wald“ reißen nicht ab. Ebenso die Appelle, zugunsten des Klimaschutzes jeglichen Wald zu schützen und aufzuforsten.

 

Trotzdem wurden im oberbayerischen Naturschutzgebiet „Oberstimmer Schacht“ südlich von Ingolstadt auf behördliche Anordnung rund 550 Laubbäume gefällt, um mehr Offenlandfläche zu schaffen: Waldzerstörung im Namen des Naturschutzes.... weiterlesen....

 

20. November 2020

Statt stillem Gedenken, aber mit Symbolkraft - Räumungsarbeiten im Dannenröder Wald am Volkstrauertag!

 

Um den umstrittenen Autobahnausbau der A49 und die damit verbundene Rodung des noch verbliebenen Dannenröder Waldes noch schneller voranzutreiben, kam es am 15 . November  - wie schon zuvor - zu wenig "heiligen" Handlungen: Während auf Friedhöfen und Ehrenmälern um Frieden gebetet wurde, ließ die schwarz-grüne Landesregierung zum Entsetzen von Umwelt- und Klimaschützern im Eiltempo weiter Baumhäuser zerstören, um auch noch den letzten Abschnitt Waldnatur zu roden.....weiterlesen

 10.November 2020

 

Hessens Katastrophe im Waldschutz :

gigantisches Windindustriegebiet soll in den Märchenwald der Gebrüder Grimm

Der Reinhardswald. Foto: Gero Lenhardt
Der Reinhardswald. Foto: Gero Lenhardt

30. September 2020

 

EILAPPELL: 80 000 Bäume sollen für Autobahnausbau geopfert werden!

 

 

06. Juli 2020

NRW: Der Eifelwald – im Spannungsfeld zwischen Holznutzung und Ausbau der Windenergie

 

Ein ausführlicher Bürgerbericht, der zeigt, wie intensiv sich Menschen vor Ort mit ihren Wäldern beschäftigen und die Schutzgedanken reflektieren. Zugleich das bittere Ergebnis einer "pflegenden" Forstwirtschaft vor Ort. In den Regionalzeitungen wird solchen Beiträgen im Gegensatz zu Försterberichten nur äußerst selten Raum gegeben. Es dominiert die holzwirtschaftlich orientierte Berichterstattung. 

Eine der häufigsten Orchideen im „Dalwigker Holz“: Das Weiße Waldvögelein (Foto: S. Panek)
Eine der häufigsten Orchideen im „Dalwigker Holz“: Das Weiße Waldvögelein (Foto: S. Panek)

 

 

22. Juni 2020

 

PM zum „Tag der deutschen Buchenwälder“ am 25. Juni 2020

 

Die Bundesbürgerinitiative Waldschutz (BBIWS) gibt zum Tag der deutschen Buchenwälder am 25. Juni, den sie 2019 gemeinsam mit ihren Unterstützern Michael Succow Stiftung, Nationalpark Hainich, ROBIN WOOD, Naturwald Akademie und Wohllebens-Waldakademie ausgerufen hat, eine Presseerklärung heraus.

 

Im vergangenen Jahr veröffentlichte der Buchenwald-Experte Norbert Panek zum Tag der deutschen Buchenwälder die Alternative Rote Liste der Buchenwälder Deutschlands, die auf die große ökologische Bedeutung dieser Wälder und deren Gefährdung hinweist. Die BBIWS legt diese wichtige Studie in diesem Jahr als Druckausgabe mit einem Vorwort von Schirmherr Prof. Hans Dieter Knapp vor, die durch Spendengelder der BürgerInnen finanziert wurde.

 

Die BBIWS appelliert gemeinsam mit Autor Panek eindringlich an die Politik, die Verantwortung für den Schutz dieser Wälder, die als UNESCO-Welterbe Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten als einzigartiges Waldökosystem von enormer Diversität gewürdigt werden, endlich wahrzunehmen und in der sogenannten "guten fachlichen Praxis" der Forstwirtschaft zu verankern. Bislang wurden Buchenwälder in Deutschland im Rahmen forstwirtschaftlicher Nutzung eher stiefmütterlich behandelt und häufig durch Monokulturen mit einträglichen Baumarten ersetzt. Die Bewirtschaftung dieser Wälder im sogenannten Schirmschlag führt durch die Auflichtung der Bestände nachweislich zu einem Buchensterben, das aber ausschließlich dem „Klimawandel“ angelastet wird.

 

Immer mehr Naturschutzinitiativen und Verbände schließen sich seit der Festlegung des Tages der deutschen Buchenwälder diesem Ereignis an, wie in diesem Jahr der Natur- und Umweltschutzverband „Naturschutzinitiative e.V. (NI), der in Kooperation mit der BBIWS eine weitere bedeutsame Schrift von Norbert Panek "Rotbuchenwälder - unser vergessenes Welterbe" herausgegeben hat.... hier weiterlesen

Bildrechte bei P. Ludwig-Sidow
Bildrechte bei P. Ludwig-Sidow
Hutewald -  Foto: Ralf Kubosch, copyright N. Panek
Hutewald - Foto: Ralf Kubosch, copyright N. Panek

01. Mai 2020

Märchenstunde bei der BBIWS

Das Märchen vom Riesen NIEGENUG und seinem Bruder WOHLGETAN

Alte Buche. Foto: S. Ecker
Alte Buche. Foto: S. Ecker