Achtung: Beteiligung zur Rettung des Waldgebietes BUNDESWEIT möglich!
Ein riesiges, intaktes Waldgebiet von 430 Hektar – größer als das Tesla-Gelände in Grünheide - soll in Zeiten des Klimawandels für Industrie und Gewerbe weichen. Das bedeutet gerade im von Dürre bedrohten Brandenburg: Verlust von Lebensraum, Trinkwasser, Frischluft und Erholung.
Wenn die Pläne der Stadt Fürstenwalde und der Gemeinde Langewahl umgesetzt würden, wird sich in der Region Oder- Spree (Brandenburg) einiges ändern: beide Gemeinden wollen rund 300 Hektar Wald
für einen enorm großen Industriestandort umwidmen, annähernd die Größe des Tesla-Geländes.
Jetzt im Zeitraum vom 16. Februar bis zum 20. März ist die sogenannte „frühzeitige“ Beteiligung gemäß § 3 Abs.1 BauGB BUNDESWEIT möglich !
Im Rahmen der öffentlichen Auslegung der Pläne können von Fürstenwalde bis Fulda, von Langewahl bis Ludwigshafen Einwendungen gegen diese Änderungen der
Flächennutzung erhoben werden -WIR BRAUCHEN EURE UNTERSTÜTZUNG!
Infos und Unterlagen zum Verfahren sind alle auf unserer Webseite bi-walderhalt-spreetal.de verlinkt.
Hier findet ihr auch einen super einfach zu nutzenden „Einwendungs- Baukasten“ zum Erstellen der Einwendungen!
Hintergrund
Die Region um Fürstenwalde, Berkenbrück, Langewahl bis Bad Saarow lebt auch von ihrem internationalen Renommee, eine naturnahe Erholungslandschaft zu sein. Bei Umsetzung der Pläne würde ein Teil
des zusammenhängenden Waldökosystems Berliner Urstromtal und mit ihm Lebensraum unzähliger, teilweise streng geschützter Tier- und Pflanzenarten
vernichtet.
Statt naturnaher Erholungslandschaft bekämen die Einwohnenden in den umliegenden Gemeinden einen zubetonierten Hitzehotspot im trockenen Brandenburg, eine schwer vorstellbare Lichtverschmutzung
sowie eine ebensolche Verkehrsbelastung und Luftverschmutzung. Darüber hinaus sollte es sich in Zeiten des rasanten Klimawandels von selbst verstehen, dass intakter Wald unantastbar sein muss. So
Brandenburg denn zum Industrieland werden soll, müssen andere Flächen genutzt werden – alte Industriebrachen gibt es ja. Und vielleicht ist weniger auch mehr in diesem Fall.
BI Walderhalt Spreetal - Gemeinsam den Wald schützen!
++++++++++++++++++weitere wichtige Informationen ++++++++++++++
Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Bekannte und UnterstützerInnen der BI Walderhalt Spreetal!
Zunächst möchten wir uns bei allen im Namen der BI sehr sehr herzlich für die zahlreichen kleinen und auch großen oder sehr großen Spenden bedanken, die auf unserem
Spendenkonto beim NABU Landesverband eingegangen sind!
DANKE! Ihr habt es möglich gemacht: es sind über 5000,-€ an Spenden eingegangen und damit ist die Bezahlung des Rechtsanwaltes,
der für die BI im Namen des NABU eine Stellungnahme im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung einreichen wird, gesichert! Das ist absolut großartig!
Nun zum nächsten, wichtigen Schritt: Eure Beteiligung an der Auslage der Änderungen der Flächennutzungspläne von Langewahl und Fürstenwalde ist gefragt - und das bundesweit!
Beide Gemeinden lassen eine bundesweite Öffentlichkeitsbeteiligung in der Frist vom 16. Februar bis zum 20. März 2026 zu.
Konkret bedeutet das: Ihr könnt Einwendungen machen gegen die Umwandlung von gut 300 Hektar Wald zu Gewerbe - DAS ist die GRUNDLAGE dafür, dass auf den Flächen überhaupt dieser großflächige
industriegewerbliche Vorsorgestandort (zur Ansiedelung welcher Industrie auch immer) entwickelt werden kann.
Wir haben es uns zum Ziel gemacht, diese Änderungen der Flächennutzungspläne zu verhindern!
Einwendungen bedürfen keiner besonderen Form, jede:r kann da reinschreiben, was er/ sie meint, was gegen eine Umwandlung des Waldes zu Gewerbe spricht. Also ganz individuell.
Alle Einwendungen werden dann im Verfahren aufgenommen und ausgewertet - zusammen mit den Einwendungen der beteiligten "Träger öffentlicher Belange", i.e. Wasserverband, untere
Naturschutzbehörde, Medienanbieter wie Telekom oder e.dis.... Diese Auswertung wird dann veröffentlicht und den zuständigen Gemeindevertretungen vorgelegt - und dann wird es in die zweite Runde
gehen, falls die Gemeindevertretenden das so beschließen...
Warum ist es wichtig, dass Ihr Euch bundesweit beteiligt?
1. geht Flächennutzung alle an - wir leben ja nicht auf einer Insel und es ist erheblich, wenn irgendwo über 300 Hektar intakter Waldfläche zur Disposition gestellt werden
2. ist die Idee, intakten Wald perspektivisch zu vernichten und wir doch eigentlich alle permanent bemüht sind, den Klimawandel in den Griff zu bekommen - an Absurdität nicht mehr zu übertreffen
3. schlichtes Rechenexempel: es kommen mehr Einwendungen zusammen
4. könnt Ihr Belange vortragen, die uns hier vor Ort vielleicht nicht präsent sind
5. ist unsere Petition ja auch bundesweit!
Wir haben hart gearbeitet und einen "Einwendungs- Baukasten" für Euch gemacht. Den könnt Ihr sehr gerne nutzen - oder auch nur als Vorlage verwenden, ganz wie ihr
mögt. Ihr könnt hier Argumente auswählen, um individuelle ergänzen und das Ganze als PDF downloaden und entweder in Papierform oder via Email abschicken. In der Zeit vom 16.2. bis 20.3. schalten
wir auch die Email- Funktion frei: ihr könnt dann direkt über unsere Webseite alles fertig machen und absenden. Das geht dann richtig schnell.
Auch alle anderen wichtigen links zu den Auslagen findet ihr auf unserer Webseite - also zum Beispiel zu den Amtsblättern der Gemeinden, wo drin steht, wie und wohin man seine Einwendung richten
kann. Es gibt da diverse Möglichkeiten.
Wichtig ist nur: DASS Ihr Euch beteiligt und zwar innerhalb der Frist (16.2. bis 20.3.2026)!
Sehr herzliche Grüße -
Claudia Laue
für das Kernteam von der BI Walderhalt Spreetal