11. November 2019
Es ist schon eine massive Geldverschwendung, trotz am Boden liegender Holzpreise die absterbenden Fichten/Kiefern erst abzuräumen, um dann auf die Trocken- und Froststress-Kahlfläche mit hohem Verlustrisiko hohe Beträge an Pflanzkosten zu versenken. Nicht umsonst ist das Prinzip Naturverjüngung / Abkehr vom pflanzaktiven Waldbau bei modernen Waldverantwortlichen zur Vermeidung von Betriebsrisiken (auch Zins und Zinseszins) seit langen Grundsatz !
24. Oktober 2019
Zwei Schritte in Richtung Natur! – Der kommunale Nationalparkausschuss hat am 22. Oktober in Frauenau trotz sehr kontroverser Positionen seiner Mitglieder den Vorschlag der Nationalparkverwaltung für eine außerordentliche Naturzonenerweiterung um ca. 870 Hektar (8,7 km²) einstimmig angenommen. Wir Bürger danken für die zukunftsweisende Entscheidung und freuen uns mit allen Beteiligten über die neuen Chancen der Waldentwicklung im Bayerischen Wald!
16. Oktober 2019
Dem erwartungsgemäß ausbleibenden Erfolg der Bekämpfungsmaßnahmen (vielen Wirtschaftswäldern ergeht es nicht anders!) stehen Jahrhunderte lang irreparable ökologische, aber auch wirtschaftliche Schäden gegenüber – im ältesten Nationalpark Deutschlands! Mehrere Menschengenerationen werden hier ohne jeden fachlichen Sinn um naturnahe Waldentwicklung im Nationalpark betrogen.
07. Oktober 2019
Trotz Klimawandel und massivem Trockenstress in unseren Laubwäldern startet aktuell bundesweit die Durchforstung der Staats- und Kommunalwälder mit hohen Einschlägen wie in allen Jahren zuvor. Entnommen werden vielerorts die ca. 120 - 140 Jahre alten Buchen, die jetzt noch das Kronendach des Waldes geschlossen halten und im naturnahen Wald das Waldinnenklima vor Erwärmung und gesteigerter Verdunstung schützen.
27. September 2019
Das überraschende Absterben der Buchen wird in den Forsten beklagt. Aber seltsamerweise bleibt ein wichtiger Vorgang im Buchenwald konsequent unerwähnt: der Schirmschlag. Warum?
09. September 2019
Die hier nochmals wiedergebenene Facebook - Diskussion zwischen dem Bund Deutscher Forstleute (BDF) und uns Bürgervertretern (BBIWS) ist uns enorm wichtig, denn sie baut Fronten auf, die wir in einer Zeit, in der die Wälder zusammenbrechen, überhaupt nicht brauchen können und die vom eigentlichen forstwirtschaftlich-strukturellen Problem ablenkt.
21. August 2019
Für die Sendung fanden Dreharbeiten im Nürnberger Reichswald und vor dem Forstamt in Nürnberg/Laufamholz statt. Neben Vertretern der BBIWS waren auch Aktivisten der Umweltorganisation Robin Wood dabei. Vertreter der BBIWS wiesen vor allem auf die zu engen Rückegassen im Reichswald und die mannigfaltigen Begleitschäden aktueller Forstwirtschaft wie Bodenverdichtung und ganzjährige Eingriffe ohne Rücksicht auf Brut- und Setzzeiten im Bürgerwald hin.
17. August 2019
Einen weiteren Offenen Brief haben die Wald- und Umweltexperten am 15. August 2019 an Umweltministerin Svenja Schulze gerichtet, der direkten Bezug auf den vorangegangenen Brief an das BMEL unter Julia Klöckner nimmt. Hier der Wortlaut!
05. August 2019
Wir brauchen endlich Ruhepausen für den deutschen Wald, der jahrtausendelang ausgebeutet wurde. Wir brauchen ein neues, ökologisch orientiertes Konzept für den zukünftigen Wald, - keinen hektischen „Waldumbau“, sondern schlicht Waldentwicklung – hin zu mehr Naturnähe, die dem Wald als Ökosystem alle notwendigen Spielräume belässt, um selbstregulierend auf die sich abzeichnenden Umweltveränderungen reagieren zu können.
25. Juli 2019
Hinhören lohnt sich! In einem Interview mit Deutschlandfunk Kultur vom 24.07.2019 stellt der deutsche Biologe und Professor für „Nature Conservation“ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde Beobachtungen und Forschungsergebnisse zur aktuellen Situation der Wälder im Klimawandel vor.

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