11. Mai 2021
Die Politik hat versagt - jetzt ist Widerstand erste Bürgerpflicht! In einer rund 30-seitigen Streitschrift ruft der Naturschützer und Buchenwald-Experte Norbert Panek die Bürger auf, gegen die landauf und landab erkennbare, staatlich verordnete Waldvernichtung Widerstand zu leisten. Die wichtigste ökologische Ressource unseres Landes, der Wald, wird gerade im großen Stil beschädigt und ist akut bedroht. „Er verliert zunehmend seine Funktionen als natürlicher Genpool der...

Saarland: Biotopbaumfällungen in der Brutzeit im Stadtwald Saarbücken
04. Mai 2021
Saarländische Waldschutzinitiativen und viele Bürger sind empört: Im Stadtwald Saarbrücken wurden in genau der Zeit, in der dem Bürgern jeglicher Heckenschnitt aus gutem Grund untersagt ist, wertvolle Horst- und Spechtbäume gefällt - ein schwerwiegender Eingriff in die wenigen verbleibenden Lebensräume vieler Vögel. Von Insekten gar nicht erst zu reden.

Hessen: Warum auch die Politik endlich Wald lernen muss!
27. April 2021
Klimawandel und Dürrejahre erfordern nicht kurzfristiges Handeln, sondern weitreichende Entscheidungen. Anders als im Agrarbereich wachsen Wälder nicht alle Jahre neu und anders, so dass Fehlentscheidungen langfristige Folgen haben. Als BBIWS nehmen wir uns deshalb im Wahljahr Zeit, um für uns Bürger die politischen Vorgänge rund um den Wald näher zu beleuchten. Denn Lippenbekenntnisse reichen nicht aus, um Katastrophen aufzuhalten.

Die Birke – eine unterschätzte „Schlüsselbaumart“ für den ökologischen Waldumbau
25. April 2021
Als unbrauchbares „Unholz“ ist die Birke in Forstkreisen bisweilen immer noch verpönt. Aber genau wie sie braucht auch unser Wald endlich eine Neubewertung, einen „Tapetenwechsel“ und die Birke (lat. Betula pendula) könnte tatsächlich als „Schlüssel-Baumart“ in eine neue, ökologisch orientierte Wald-Zukunft führen.

Aktuelles Bayern:  Raubbau oder Waldumbau?
15. April 2021
Es vergeht kein Tag, an dem der aufmerksame Bürger nicht erkennen muss, dass ihm wieder ein Teil seines wertvollen und oftmals geschützten Naherholungswaldes weggeerntet wurde. Seine nachvollziehbaren, begründeten Beschwerden und Proteste zu den permanent gesteigerten Holzeinschlägen, werden von den Verantwortlichen der Bayerischen Staatsforsten in der Regel ignoriert.

NRW: Ostwestfalen Kreis Lippe - Silberbachtal bedroht
14. April 2021
Das Forstamt des Landesverbandes Lippe will im Silberbachtal, einem ausgewiesenen Naturschutzgebiet (NSG) mit hohem europäischen Schutzstatus (FFH-Richtlinie) über 2.000 alte Fichten fällen. Für den forstlicher Eingriff wurde das Tal bereits abgesperrt. Der Landesverband begründet die Eingriffe mit den von abgestorbenen Bäumen ausgehenden Gefahren. Der BUND-Lippe will diesen Eingriff in die Natur verhindern.

NRW: BUND kritisiert das Regionalforstamt Rhein Sieg Erft
09. April 2021
In seiner Pressemitteilung kritisiert der BUND die Darstellung von Forstdirektor Stephan Schütte vom Regionalforstamt, der gegenüber der Presse ein extrem geschöntes Bild der dortigen forstlichen Praxis zur Begründung des „klimastabilen Waldes von Morgen“ zeichne. Dieser verweise auf umfangreiche Pflanzaktionen mit 550000 Bäumchen auf einer Fläche von tausend Hektar. Nur nebenher wird kurz erwähnt, dass vorher diese Flächen nach Dürre und Borkenkäfer kahlgeschlagen wurden.

NRW-Münsterland: Die berechtigten Sorgen der Bürger um ihre Wälder
09. April 2021
Man kann es sich schon forstlich einfach machen, wenn es um monetäre Aspekte der Waldbewirtschaftung geht. Da zählen Bäume eben nur, solange sie noch sauber im Holz und sägewerksgerecht zu verkaufen sind, also lange, bevor sie zu ökologisch wertvollen Bäumen gealtert sind, die wir in Zeiten des Artensterbens so dringend brauchen. Glücklicherweise springen den Argumenten der Bürger aber immer mehr Wissenschaftler und Experten mit fundierten Aussagen bei.

Neue „Waldzustandserhebung“: Das falsche Spiel mit den Zahlen
08. April 2021
Obwohl im sogenannten Waldzustandsbericht eine Ursachenanalyse, allein abgeleitet aus der Bewertung von Baumkronenzuständen, zumindest fragwürdig erscheint, wurde schnell der „Übertäter“ gefunden, der Klimawandel, sprich: Stürme, Dürre, Brände und nicht zuletzt der Borkenkäfer. Dass die Kronenschäden auch etwas mit einer falschen Baumartenwahl und der Art der Bewirtschaftung zu tun haben könnten, wird erst gar nicht ins Kalkül gezogen bzw. sorgsam verschwiegen.

Niedersachsen - Zevener Ahe:  Forstwirtschaft auf dem Holzweg
07. April 2021
Ein Spaziergang in der Zevener Ahe dokumentiert die trotz Klimawandel und Waldsterben immer noch aktuelle Ausrichtung der Forstwirtschaft auf den "Holzweg": Zahlreiche gefällte große, alte Buchen, Eichen etc., teilweise älter als 100 Jahre, mit dicken Stämmen, gesund aussehend, neben ihren Stümpfen liegend, kein geschlossenes Kronendach mehr - der ehemalige Waldcharakter ist dahin.

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